Die Reihern

Das Strandbad Berekfürdõ bereichte sich im Sommer 2002 mit einem ohnegleichen Wert. Der Bildhauerkünstler GYÖRFI Lajos hat in seiner Künstlerwerkstatt die nicht alltägliche Komposition geschöpft, die in einer neuen Formulierung versucht die in diesem Strandbad verbrachte Zeit unvergesslichbar zu machen. Über die Komposition haben wir mit dem in Püspökladány lebenden Künstler gesprochen.

... Woher die Intiution ?

"… nach meinen Erlebnissen in der Kindheit habe ich die Reiher in Bronze geträumt. Unter Berücksichtigung, dass ich in Karcag – Kunlapos aufgewachsen bin, habe die Möglichkeit gehabt eine Freundschaft mit Mutter Natur zu schliessen. Ich denke, dass kein schöneres und würdigeres Synonim der Symbiose des Wassers und des Lebens als diese zierliche Vögel gibt

Was braucht man zu wissen über die Technik der Herstellung ?..

… vieles wird durch meine Arbeitsmethode erklärt. Ich arbeite nähmlich gerne "ohne Halt", d. h. Tag und Nacht. Diese Statue der Ortschaft Berek habe ich mit zwanzig Mitarbeitern zusammen erstellt. Genaue Pläne haben wir gebraucht um die Tätigkeiten aufteilen zu können. Ich habe an so einen “Wasserfall” gedacht, der schon beim Ansehen das Becken beleben wird. Vielleicht denkt kaum jemand daran, dass die Planung ernste hydrodinamische Berechnungen verlangt hat. Und doch war es so. Die sichere Behandlung der herabfallenden Wassermenge musste gelöst werden. Die Quelle des Wasserfalls ist in einer Höhe von 2,5 Meter vom Bürgersteigniveau gerechnet. Die bodennahen Elemente der Komposition mussten auch dem “Wassergang” unterordnet werden. Die Mundöffnungen der Schildkröten mussten zum Beispiel zum Wasserstrahl angepasst geformt werden. Deshalb können die Körper etwas robust erscheinen…, diese, die Schilder der Tiere, können wiederum als bequeme Sitzplätze genutzt werden.

Unsere nächste Frage betreffend der Schlangen als Abschlusselemente hat der Künstler sofort korrigiert: ....eigentlich handelt es sich um Nattern. Und sogar fast in Lebensgrösse. Das Verhältnis ist aber bei den Reihern nicht vorhanden, da diese etwas grösser sind als in der Wirklichkeit. Die Vögel haben eine Grösse, einzeln von 90 cm ”… und man muss noch zufügen, dass “ihr Gewicht kann auch nicht als ideal zum Fliegen” bezeichnet werden”, unter Berücksichtigung, dass sie einzeln nicht weniger als 50 kg wiegen.

Das Gespräch wurde am 12. 09. 2002. geführt.